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Was an Echos zu uns kam, könnte leicht ein Buch füllen!
Ich will versuchen, ein paar Beispiele zu geben:
Mehrere Rückmeldungen kamen zum Thema Artemisia und Malariaprophylaxe
- Weitere einzelne Rückmeldungen kamen aus Deutschland zum Thema Artemisia in Zusammenhang mit Epilepsie, Borreliose, Babeliose, Colitis ulcerosa, Tumoren, Pfeiffersches Drüsenfieber und bei Tieren: Kokzidose bei Kaninchen und Osteosarkom bei einem Hund.
- Aus Afrika kam ein Hinweis, dass sorgfältig zubereitete Artemisiasalbe (aus blütenfreiem
Material, keimfrei) eine Augeninfektion geheilt habe.
- anamed Mitarbeiterin Elfriede Schüle schreibt aus Kinshasa: "Es gab mal wieder heftige Unruhen Ende März. Eines Tages war ich so ganz allein im Haus, der Tagwächter konnte wegen heftiger Schießereien nicht kommen...ja da wurde der ganze Tag ein einziges Gebet. Als dann abends eine Kugel über unsere Köpfe hinweg schwirrte, nachts ununterbrochen in nächster Nähe geschossen wurde und morgens ein Geschoss einschlug, fing ich an einen Evakuierungszettel zu schreiben....
Nun ist es ein Jahr her, dass wir unser "anamed-AIDS" Haus gekauft haben. Wir hatten unendliche Schwierigkeiten mit dem Vormieter, der das Haus nicht räumen wollte. Es kam zu Morddrohungen gegen meinen Kollegen Maledi, der sich in diesem Viertel nur noch mit polizeilichem Schutz bewegen konnte. Endlich wurde das Haus zwangsgeräumt. Die nächsten Wochen werden wir es herrichten, einrichten und beziehen." April 2007
- N.N. schreibt: "Mein Bruder wurde vom Motorrad überfahren; für das Grab haben wir uns für ein Holzkreuz statt Grabstein entschieden und überweisen die Differenz für das neue anamed Zentrum in Malawi"
- Tübinger Zeitung, 12.5.07: "Ente gut, alles gut: Zum neunten Mal erschwammen die Tübinger Rennenten Geld für Kinder. Dr. Heiner Kuhn von anamed international erhielt 2500 E .Der Verein fördert das Wissen um alte Heilpflanzen in Afrika...."
- Internet, 4.4.07: Eritrea verbietet offiziell die weibliche Genitalverstümmelung: 90% der christl. und moslem. Frauen sind beschnitten. (Bemerkung: anamed hatte 2004 in Eritrea ein Referat zum Thema Mädchenbeschneidung gehalten, was viel Ärger über unsere "Einmischung" hervorruf; die ev. Synode hatte daraufhin beschlossen, dass in der ev. Kirche die Mädchenbeschneidung verboten ist)
- Ruslan Morris, Indonesien: "Wir fanden dass man Artemisia Tee in Innenräumen versprühen kann und damit bewirkt, dass die Räume etwa 4 Tage lang von Moskitos gemieden werden" 22.5.07, per Email.
- Yusuf Jatutu, Direktor der United Methodist Church Clinic in Jalingo, Nigeria, schreibt: "Aus den gesandten Samen haben wir 75 Pflanzen gewonnen, die 15 kg Artemisiatee ergaben. Damit haben wir 510 Patienten behandelt; 328 kamen zur Kontrolluntersuchung und waren alle frei von Malaria" Brief vom 27.3.07
- B.S. aus Bad Tölz schreibt am 8.6.07: Unsere Gruppe in Togo zog aus dem Samen 4560 Pflanzen. Um einen Markt für den Absatz zu finden, stellte sie kurz vor der Ernte ihr Projekt über Radio Kara der Öffentlichkeit vor. Wenig später wurde das Feld von Unbekannten nachts komplett abgebrannt, von einer "organisierten Gruppe", wie mir der Leiter schrieb. Eine derart perfekte Abfackelung dürfte ja in der Tat einer gewissen gekonnten Organisation und Technik bedürfen. Der alarmierte Leiter konnte in letzter Minute fünf Pflanzen retten, davon wurden ihm kurz danach vier gestohlen....sind Ihnen ähnliche Attentate auf das Artemisia Projekt aus anderen Ländern bekannt?"
- J.S. nimmt als "Missionarin auf Zeit" am Artemisia-Prophylaxe Versuch der Spiritaner Gemeinschaft teil. Sie schreibt aus Tansania vom Besuch einer industriellen Artemisia annua Pflanzung zur Artemisininextraktion (Bemerkung von mir: die Landwirte erhalten dafür den Spottpreis von einem halben Euro pro Kilo getrockneten Blättern....!). "Ich habe dann gemeint dass er das auch selbst als Medikament (als Tee für sich selbst) verwenden kann. Da hat er mir dann erzählt, dass die Leute an die er das verkauft, ihm gesagt haben, dass er stirbt wenn er den Tee trinkt!!! Email, 20.7.07
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