Echos 2008

UGANDA: Ernest S. schreibt aus Soroti: Jedoch, möchte ich einen kleinen Beweis von der Emmaus-Gemeinde in Soroti liefern. 10 Erwachsene und 3 Kinder wohnen alle zusammen im gleichen Haus, das nahe an einem Sumpf mit einer Menge Moskitos liegt. In der Vergangenheit hatte fast jede Woche das eine oder andere Mitglied Malaria. Mitte August konnte Anna genug Artemisia herstellen, sodass ich die Gemeindemitglieder mit ausreichend Blättern für eine große Kanne Artemisiatee jeden Morgen zum Frühstück versorgen konnte. Seit August hat niemand mehr (der Artemisia nahm) Malaria . Alle bestätigten auch, beträchtlich mehr Appetit zu haben (die gewöhnliche Ernährung aus Mais und Bohnen ist ziemlich geschmacklos) und weitaus mehr Energie zum Arbeiten, weniger Müdigkeit zu verspüren, ferner das Ausbleiben von Grippe, Erkältungen usw. Ich bin so froh über diesen Durchbruch Sie haben gesehen, dass Artemisia wirkt! Auch im Emmaus Zentrum Katikamu steigt die Zahl der Personen, die Artemisiatee trinken, ständig. Wir haben eine schwangere, Mutter, Joyce, die einen großen Unterschied ihres Gesundheitszustands feststellt, seit sie jeden Tag Artemisiatee trinkt. (Kommentar HMH: nur ab dem 4. Schwangerschaftsmonat). Keine Probleme mehr mit Malaria oder anderen Schwangerschaftsbeschwerden. Seien Sie sehr ermutigt!

GHANA: Prof. Dr. Felix K.A. aus Ghana, schreibt uns deprimiert über die internationale Malaria-Politik: Das Problem ist doch dass die Malariabehandlung keinen Erfolg haben soll, andernfalls würde die Bevölkerung explodieren. Niemand (der Verantwortlichen) will, dass die Malariakontrolle erfolgreich ist. Was ist die Antwort? Die Antwort für uns lautet, die Basis so auszubilden, wie Sie es tun.

TOGO: Agnes Ziegelmayer schreibt in ihrem Bericht zum Togoseminar 8/2008: Motivierend ist es, wenn ehemalige Seminarteilnehmer in den Unterricht miteinbezogen werden. So gibt es in Bassar inzwischen einen „Monsieur Moringa“, Derman Moussafoudou, so genannt, weil die Leute in der Stadt inzwischen wissen, dass er viel Erfahrung mit dem Anbau und der Verwendung vom Moringabaum hat, angefangen von der Anpflanzung, über die Bedeutung und die Herstellung des Moringablattpulvers bis hin zur Verwendung der Samen für die Aufbereitung von Trinkwasser. Es berührt mich jedes Mal wieder neu, mit wie viel Einsatz die Menschen in den Seminaren dabei sind, wenn wir z.B. Salben herstellen, oder wie achtsam und zärtlich sie mit den kleinen Pflänzchen umgehen, die nach der Aussaat am ersten Tag im Laufe der Woche zu keimen anfangen. Da wird immer wieder die Liebe und Nähe zur Natur und den anvertrauten Menschen spürbar.

ÄTHIOPIEN: Klaus Strub aus Nierstein, im Auslandseinsatz, schreibt 11/2008: Immer mehr Menschen interessieren sich ernsthaft für meine Heilpflanzen. Zum Beispiel gibt es einen jungen Priester in der katholischen Kirche, der aus Eritrea kommt, aus dem Stamm der Bilen bei Keren. Ebenso eine Nonne aus Eritrea. Sie waren begeistert von dem was ich ihnen erzählt habe und ich musste ihnen versprechen, sie im anamed Programm zu unterrichten. Wir werden zusammen „schwarze Steine“ gegen Schlangenbisse produzieren. Schwester Theresa war glücklich. Heute traf ich einen Nubier, der im Auftrag der Regierung mit riesigen Maschinen und Tonnen voll DDT im Sudan die Anopheles Malaria Mücke bekämpft. – Mir standen die Haare zu Berge (die Wenigen, die ich noch besitze). Ich habe versprochen ihm etwas von der Artemisia zu erzählen. Aber gegen diese chemischen Atombomben ist wohl kein Kraut gewachsen.

Uganda: Der Amerikaner John Brittell besuchte eines unserer anamed Seminare und hält nun Fortsetzungsseminare, und berichtet aus Arua: Die Teilnehmer diskutierten die Malariafrage. Alle Teilnehmer wollen ein Buch über Gerüchte und Irrtümer bei Malaria verfassen. Sie wollen eine Spalte mit Gerüchten und eine mit Tatsachen haben – und es dann in die regionale Lugbara-Sprache übersetzen. Im traditionellen Glauben wird Malaria nicht von einer Mücke übertragen, sondern:“Rattenbisse können Sie mit Malaria anstecken“, “die Unfähigkeit, den Brautpreis zu bezahlen, wird zu Malaria führen“, “Malaria ist die Folge einer Vergiftung (durch jemand oder etwas) oder Strafe Gottes“. Und dann glaubt man noch: “Besser ist es, nicht unter einem Moskitonetz zu schlafen, sonst droht Impotenz.“

MALAWI: Manfred Schiess hat anamed Malawi besucht und dort mitgearbeitet! Er schreibt am 15.9.08: Ich war nun 3 Monate in Afrika (Malawi, Tansania) in Malariagebieten. Ich habe jeden Morgen meinen Artemisiatee getrunken, 1 Tasse, und habe ein neues Rezept entwickelt: Ich habe nach dem Abseihen der Artemisiablätter noch einen Teelöffel Moringablätter-Pulver in die Tasse eingerührt. Ich muss sagen, ich war schon früher in Afrika, aber ich habe mich jetzt wohlgefühlt wie noch nie…ich habe gar nicht gemerkt dass ich 65 Jahre alt bin! Jetzt wollen auf einmal alle meine Bekannten in Deutschland Moringa essen haha. Jedenfalls: Ich bin auf der ganzen Reise nie krank geworden, hatte weder Durchfall noch Malaria!

SCHWEIZ: Der Arzt M.F. schreibt am 10.9.2008: Ich habe bei 3 HIV-Patienten in meiner Praxis Artemisiatee mit erfreulichem Erfolg eingesetzt.

MOSAMBIK: Myriam Wahr schreibt am 5.9.08: Wir hatten hier in Memba in unserem neuen Gebiet jetzt das erste Gesundheitshelferseminar mit 26 Teilnehmern. Die Gesundheitshelfer sind viele Stunden gelaufen, um an unserem Seminar teilnehmen zu können. Einige unter ihnen sind sehr strenge Moslems. Für sie ist Singen, Tanzen und lautes Lachen Sünde. Wir sind jetzt herausgefordert, mit viel Weisheit auf diese neue Situation einzugehen. Wir haben die Schöpfungsgeschichte erzählt, und die Teilnehmer meinten, dass es die gleiche wäre wie im Koran. Hier in Memba in unserem Haus haben wir ein anamed Gesundheitshaus, in dem im Monat zwischen 180 und 350 Leute behandelt werden. Equia, die in Malawi den Anamed-Kurs besuchte, übernimmt hauptsächlich diese Aufgabe.

HAITI: Ciliane H. nahm am Malawiseminar 2005 teil und arbeitet nun in Haiti. Sie schreibt: mit Interesse lese ich den neusten Rundbrief und möchte Dir und Deiner ganzen Equipe ein herzliches Danke über den Ozean schicken. Hier in Haiti habe ich endlich etwas Artemisia geerntet. Wegen 3 mal umziehen waren die Ergebnisse nicht dem Einsatz entsprechend. Jetzt hoffe ich aber, dass ich in diesem kleinen Dorf mehr Erfolg im Gärtnern habe. Die Anzucht von Artemisia-Pflanzen hinterm Haus stellt mich immer wieder auf. Dem Keimen und Wachsen nachspüren, in diesem Land, wo das meiste kaputt gemacht wird, ist einfach wundersam wohltuend. Der Kontakt mit Anamed und insbesondere die Malawi-Reise machen, dass ich Haiti noch nicht verlassen habe. Ich träume immer noch von dieser Alternativ-Klinik, wo das Verschreiben von Artemisia- und anderen Tees integrierter Bestandteil ist. Immerhin sind wir der Realisierung dieses Traumes näher als vor 2 Jahren. Hoffentlich wird das Sprichwort wahr: „was lange währt, wird endlich gut“. Auch wenn ich nicht viel hören lasse: wir bleiben dran, hier in Haiti – durch alle Hoch und Tief der politischen Situation. Danke für Eure Equipe. Ich wünsche Euch viel Mut zum Dranbleiben!

CONGO-KINSHASA: Ruth M. schreibt aus München: Trotz unzähliger Begrüssungsstiche durch die Moskitos in Kinshasa bin ich , ohne Malaria zu bekommen, nach einem halben Jahr wieder in meine Heimat zurückgekommen. Täglich habe ich meinen Tee getrunken und habe zuversichtlich auf meine vielen Moskitostiche geschaut, in der Hoffnung und dem Wissen dass der Tee mich schützen wird. So war es dann auch. Nun gehts wieder ab nach Kinshasa um an meinem Solarkocherprojekt weiterzuarbeiten.Christmas 2008 3

INDIEN: Die Chirurgin Dr. R. hat unseren Stand am Kirchentag besucht, nicht umsonst, wie sie berichtet am 11.8.2008: Liebe Freunde, heute will ich mich einem besonders wichtigen Thema hier in dieser Gegend widmen, MALARIA. Auf dem evangelischen Kirchentag in Köln fand ich einen Stand, der mich fasziniert hat. Eine kleine Organisation in Südwestdeutschland hatte eine Hybridisierung von Artemisia annua, der alten chinesischen Heilpflanze durchgeführt, und diese Hybridpflanze wächst jetzt auch in den Tropen, wird viel größer und kann von den Menschen selbst angebaut werden. Ich habe mir sofort ein „Starter Kit“ gekauft. Leute, die mich besser kennen, wissen, dass 110 E ein Preis ist, bei dem ich schon genau überlege. Heute glaube ich, das war mit die beste Investition in den letzten Jahren…..Artemisia annua anamed plus Chloroquin oder Fansidar, zwei der alten, billigen Mittel, das wird hier hoffentlich bald die Therapie der Wahl. Ich mache hier schon alle Leute verrückt, mal sehen, ob sich sie anstecken lassen….Artemisia wirkt auch sehr gut bei AIDS Patienten und stärkt das Immunsystem, manche Patienten in Afrika verzichten auf die retrovirale Medikation oder brauchen sie erst viel später. Manche Kollegen setzten es auch zur Verbesserung der Allgemeinbefindens bei Krebs ein, ich bin sicher, ich würde es versuchen. Nicht, dass ich jetzt zum Pflanzendoktor geworden bin, aber die Beschäftigung mit dieser Substanz hat mich fasziniert. Und sie hat in den letzten Wochen dafür gesorgt, dass ich eigentlich dauernd beschäftigt war.

CHINA: Der deutsche Architekt J.B. nahm am Korntal Seminar teil und schreibt aus Shanghai: Vielleicht erinnerst Du dich an Deine anamed- Schriften über Malaria und Aids, diese Broschüren werden gerade auf Chinesisch übersetzt, das hatte ich Dir damals versprochen. Alles Gute und Liebe vom Herrn!

ANGOLA: Der Arzt Dr. Joao Baptista schreibt aus Luanda: Es fehlen mir die Worte, Euch meine Dankbarkeit auszudrücken, für die Kenntnisse, die ich erworben habe, seit ich Mitglied von anamed bin. Ich bin der Gegenstand von Eifersucht für viele meiner medizinischen Kollegen geworden, wegen des Fortschritts und Erfolgs, den ich in allem ernte, was ich tue. Unsere staatliche Universität hat mir die Aufgabe zugewiesen, die jungen Krankenpflegestudenten bei ihren Arbeiten zum Abschluss des Hochschulstudiums zu betreuen. Darüber hinaus wird meine ganze Behandlung, die ich meinen Patienten zukommen lasse, sehr kommentiert und von der armen Bevölkerung im Allgemeinen gut angenommen. Ich bin beauftragt, anlässlich des afrikanischen Tags der traditionellen Medizin, an der Universität vom 25. bis 31. August eine Konferenz abzuhalten, um die Studenten zu motivieren, Forschungen anzustellen und sich für die traditionelle und natürliche Medizin zu interessieren. Ich fühle mich sehr reich und muss die anderen nicht beneiden. Kurzum: Für mich erzielt anamed jeden Tag Punkte. In dem Moment, in dem ich dir schreibe, werde ich zum Mitglied des wissenschaftlichen Rats des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit ernannt. Mit anamed wird Afrika siegen…

BURUNDI: Hannelore Klabes schreibt aus dem „Zachäus Haus“ in Gitega:. Mit dieser natürlichen Heilpflanzen-Medizin ist Burundi die große Chance der Hilfe zur Selbst Hilfe und Unabhängigkeit gegeben. 2004 erfuhr ich als Senior Expertin von der Heilpflanze A-3, die im Kongo und weiteren 75 Ländern weltweit Tausenden von Patienten das Leben retten konnte. Ich dachte an Burundi, die vielen Kinder und Erwachsenen die jährlich an dieser Krankheit sterben. Dr. Hans-Martin Hirt bot mir Seminare an, ich flog mit ihm nach Malawi im Februar 2005 um alle Praktiken für Afrika zu erlernen. Seit November 2005 säen, pflanzen, ernten und trocknen wir den Tee dieser Heilpflanze im Garten des Behinderten und Waisen Zentrums für ca. 150 Personen, mit guten Wachstums Erfolg. Die Heilerfolge einer auftretenden Malaria bei unseren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sind so groß, das wir nicht nur von einem Gesundheitserfolg, sondern auch vom Wirtschaftserfolg sprechen können. Der Direktor der Palmöl-Industrie in Rumonge mit seinen ca. 100 Mann Betrieb kann die gleichen Gesundheits- wie Wirtschafts-Erfolge aufweisen wie wir: die Gesundheitsausgaben sanken dank Artemisia annua um 42%. Den Menschen in abgelegenen Gegenden des Landes ist die Gelegenheit gegeben, ihre Heilpflanze selbst im Garten anzupflanzen, dazu bedarf es noch viel Aufklärungs-Arbeit die schon in den höheren Schulklassen erfolgen könnte unter dem Thema „Natürliche Medizin“. Der nächste Schritt ist ein Labor für die Kontrolle und Bewertung der Inhaltstoffe von A-3.

ÄTHIOPIEN, Beatrice G. arbeitet für AIDS Kranke und schreibt: Es liegt uns viel daran, die Arznei in Lalibela bekannt zu machen, sie in unserer Apotheke an Aidskranke zu verteilen liegt auf der Hand. Der Tee wird nun regelmäßig getrunken. Da der Erfolg überraschend groß ist, steigt die Nachfrage beständig und das Vertrauen in Naturheilmittel im eigenen Land wird zur selbstverständlichen persönlichen Erfahrung. Dies zeigt sich an folgenden Aussagen über das „Vorher“ und das „Jetzt“:„Vorher habe ich den größten Teil meines Tages im Bett verbracht, ich war müde und mochte nichts tun. Jetzt habe ich Energie und kann wieder arbeiten.“ „Vorher hatte ich oft Kopfschmerzen und keinen Appetit. Jetzt ist das ganz anders und ich mag wieder essen“.“Vorher hatte ich große Magenprobleme und musste oft erbrechen. Jetzt ist alles gut“.“Vorher war ich jede Woche im Spital wegen irgendwelchen Problemen. Seit ich den Tee trinke, geht es mir gut. Ich war bisher nie mehr im Spital“.“Ich fühle mich das erste Mal in meinem Leben richtig stark. Vorher war ich ein schwacher Junge, jetzt bin ich wie ein Mann und gehe jeden Morgen zum Laufen, vorher konnte ich nur mit Hilfe eines Stockes gehen“. Noch ein Beispiel ist erwähnenswert: Der Erfolg von Artemisia bei Haftamo und Nazaret ist für mich fast unglaublich. Beide hatten halbseitig Lähmungserscheinungen, konnten nur mit Mühe überhaupt gehen und den einen Arm nicht mehr bewegen. Heute gehen beide ohne Schwierigkeiten und können auch ihren Arm wieder einsetzen. Diese Menschen habe ich alle schon kennen gelernt, bevor sie den Tee tranken. Ich treffe sie jetzt regelmäßig und kann den Erfolg uneingeschränkt bestätigen. Weiter ist auch die Wirkung auf die Psyche offensichtlich. Somit steht fest: Artemisia ist eine Pflanze, die viel Segen bringt. Jetzt motivieren wir die Menschen von Lalibela, selber Artemisia anzubauen. Wir geben ihnen Anleitungen, denn die Pflanze braucht viel Pflege, sie muss geschützt werden vor Hühnern, Ziegen und Schafen. Wer auch immer den Erfolg selber erfährt, tut alles ihm oder ihr nur Mögliche, damit Artemisia im Hochland von Äthiopien gedeihen kann.  

Bildnachweis: Danke an unseren anamed Mitarbeiter Bindanda Tsobi aus Kinshasa. 

Textnachweis: Alle Originale dieser Echos bei mir (Hans-Martin Hirt).

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